Im November erscheint die sechste Ausgabe unseres Theoriemagazins, die eine breite Palette an Themen abdeckt.

Im Schwerpunktartikel beschäftigt sich Daniel Morley mit der Frankfurter Schule und ihren Vertretern Max Horkheimer, Theodor Adorno und Herbert Marcuse. Diese intellektuelle Strömung und ihre Karikatur des Marxismus war in den 1960er vor allem unter Studenten sehr beliebt. Sie negierten die Bedeutung des Klassenkampfs, da der „Neokapitalismus“ die Arbeiterklasse passiv halte und in ihr System integriert habe. Auch die grosse revolutionäre Streikwelle 1968 in Frankreich und der Heisse Herbst 69 in Italien änderte nichts an ihrem Pessimismus. Diese Spielart eines akademischen Marxismus findet sich auch heute insbesondere in der Ansicht, dass die Arbeiterklasse zu „verbürgerlicht“ für die Revolution sei, wieder.
Weitere Artikel aus der Ausgabe:
(Konter-)Revolutionen nach 1945 — von Jorge Martin, marxist.com — 10. 03. 2026
International — von der redaktion — 05. 03. 2026
Schweiz — von Michi Wepf, Basel — 05. 03. 2026
International — von Alan Woods — 01. 03. 2026
Befreiungskämpfe — von Adela K., RKI Frankreich — 25. 02. 2026