Wo leben wir, wenn auf Jugendliche mit Gummigeschossen und Wasserwerfern geschossen wir, wenn sie sich zum tanzen treffen? Was ist das für eine Gesellschaft, die es nicht akzeptieren kann, dass Jugendliche sich ihre Freiräume nehmen? Was ist das für ein System, dass die Leute mit Gewalt zum Konsum zwingt?
Am 21. September zerschlug die Polizei die Tanz- und Protestveranstaltung StandortFUCKtor brutal. Diese Demo ist die jüngste einer langen Reihe von ähnlichen Veranstaltungen in der ganzen Schweiz. Die Wut der Jungen richtet sich gegen die zunehmende Kommerzialisierung des öffentlichen Raums, überteuerte Wohnungen und fehlende Freiräume. Wir wollen den Hintergründen nachgehen, sie in den Kontext der kapitalistischen Krise stellen, die sich auch hier in Winterthur vor allem auch in einer rigorosen Sparpolitik ausdrückt. Dazu gehört auch die Frage, weshalb der Staat so massiv gegen kleinere Protestveranstaltungen vorgeht.
Anschliessend gibt es viel Raum für Diskussion zum Referat und möglichem weiterem Vorgehen.
Datum: Donnerstag 3. Oktober 2013
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Winterthur
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