69 % aller jungen Frauen glauben nicht mehr an die Lüge, dass harte Arbeit sie aus der Armut befreit. Wenn du glaubst, dass nur der Sturz des Kapitalismus die gesamte Menschheit aus der Armut befreien kann, dann rufen wir dich auf: Organisier dich jetzt bei der Revolutionären Kommunistischen Partei!

Kein Wunder, löst sich die Jugend rasant von allen kapitalistischen Ammenmärchen: Der Kapitalismus ist Horror ohne Ende. Im Iran und der Ukraine führen die Imperialisten Krieg – und haben keinerlei Plan, wie sie das Schlachten wieder beenden. Waldbrände in ganz Europa überfordern die Einsatzkräfte. Und wenn die Feuerwehrmänner auf Jahrzehnte an Sparmassnahmen, veraltetes Material und fehlendes Personal verweisen, dann antworten alle Regierungen unisono: «Nicht einen Cent! Wir müssen noch mehr sparen und noch weniger ausgeben.» Genau so denkt die Kapitalistenklasse: «Wir wollen uns bereichern! Was interessiert es uns, wenn die Erde brennt?»

Kommunismus ist möglich!

Diese Klasse kann nicht überzeugt werden. Es gibt keinen gerechten oder nachhaltigen Kapitalismus. Die Kapitalistenklasse muss gestürzt werden. Die einzige Rettung der Menschheit ist die Revolution. Und zwar die kommunistische Revolution!

Alle grossen Probleme der Menschheit wären heute lösbar. Das technologische, produktive und menschliche Potential war noch nie so gross. Und die Arbeiterklasse war noch nie so gebildet und ist heute eigentlich schon so mächtig. Doch was verhindert die Anwendung ihres Potentials und damit die Umsetzung der Lösungen? Die Tatsache, dass das gesamte Potential der Menschheit von einer kleinen Minderheit an Milliardären als Geisel genommen wird. Sie bestimmen die Produktion und die Politik und damit über Krieg und Zerstörung.

Die Erfahrungen aller Revolutionen und Revolutionsversuche beweisen: Die Diktatur des Kapitals kann nur gebrochen werden, indem die Arbeiterklasse selbst die Macht ergreift. Sie muss die Produktionsmittel der Kapitalisten enteignen. Nur das bricht ihre Macht. Eine Arbeiterregierung muss das Gemeineigentum in eine neue Wirtschaft überführen, die demokratisch geplant ist und nach den Bedürfnissen der Mehrheit wirtschaftet. Und dann muss die Revolution sich international ausbreiten! Das ist das Programm der Kommunisten und damit der RKP. 

Das Zeitalter der Revolution und Konterrevolution hat bereits begonnen

Nicht die Kommunisten lösen Revolutionen aus. Sondern die Massen selbst, wenn die allumfassende Krise des Kapitalismus sie in den Kampf zwingt. Das ist ein objektiver Prozess. Wir haben keinen Einfluss darauf. Doch es steht fest: Dieser Prozess hat bereits begonnen!

In Bangladesch, Nepal und Madagaskar stürzten Gen-Z-Revolutionen die Regierungen. Im pakistanischen Kaschmir befinden sich die Massen gerade jetzt im heroischen Kampf (S. 19)! Auch der Westen wird nicht verschont: Massenbewegungen in Serbien und Albanien, ein politischer Generalstreik für Palästina in Italien, ein regionaler Generalstreik (der erste seit 80 Jahren!) in den USA (S. 11). Der Zerfall des Kapitalismus wird die Revolution in jedes Land bringen – und zwar zu unseren Lebzeiten.

All diese Beispiele beweisen die Macht der Arbeiterklasse. Nichts kann sich ihr in den Weg stellen, wenn sie in Bewegung gerät. Regierungen fallen wie Streichhölzer. Diese epochalen Bewegungen beweisen jedoch auch: Regierungen zu stürzen und Parlamente abzufackeln, genügt nicht. Was in jedem dieser Fälle schmerzlich fehlte, ist eine revolutionäre Partei, welche die Arbeiterklasse zum Sieg geführt hat.

Die Kraft der Massen ist enorm, doch sie muss politisch kanalisiert werden: «Ohne eine leitende Organisation würde die Energie der Massen verfliegen wie Dampf, der nicht in einem Kolbenzylinder eingeschlossen ist.» Mit dieser Analogie zur Dampfmaschine illustriert der russische Revolutionär Trotzki die Funktion der Partei gegenüber der Arbeiterklasse im Kampf. Deshalb muss diese nicht nur gross genug, sondern auch politisch standhaft sein, alle Schlussfolgerungen aus den vergangenen Revolutionen gezogen haben und sich von Illusionen der Reformierbarkeit des Kapitalismus befreit haben. Revolutionen ertragen kein Zögern und keine halben Sachen. Nur eine Partei, die sich auf den Marxismus – den wissenschaftlichen Sozialismus – stützt, kann die Arbeiterklasse zum Sieg führen. Diese Strategie heisst Bolschewismus. Eine solche Partei aufzubauen, ist die wichtigste Aufgabe unseres Lebens.

Was es braucht, um die Massen zu erreichen

Die Revolutionäre Kommunistische Partei hat sich zur Aufgabe gesetzt, das Gerüst einer kommunistischen Massenpartei aufzubauen. Doch mit 300 organisierten Kommunisten sind wir viel zu klein. Wir haben keinen Einfluss auf die Arbeiterklasse. Wie kommen wir da hin? 

Der Weg zu den Massen führt über ihre vorderste Schicht. Wir müssen einsehen: Wir machen heute nicht die Revolution. Was wir «machen», sind die Revolutionäre, die sich gezielt auf den Sieg der kommunistischen Revolution vorbereiten.

Wenn die Massen die Bühne betreten, dann macht das Bewusstsein der Massen einen Sprung. Nicht nur die Radikalsten, sondern alle wollen dann wissen, was der Weg vorwärts ist. Wir haben die Antworten auf diese Fragen! Aber ob das kommunistische Programm dann auch den Weg zu den Massen findet, darüber entscheidet, ob die Kommunisten zu diesem Zeitpunkt eine ernstzunehmende Kraft sind.

Die kommende Periode wird extrem stürmisch. Einer kleinen Organisation werden sich zahlreiche Chancen bieten, um sprunghaft zu wachsen. Ob wir sie wahrnehmen können, hängt davon ab, ob wir vorher – also jetzt – einen ersten Kern erfahrener Kommunisten ausbilden.

Diesen Herbst: 100 neue Kommunisten organisieren!

Was die aktuelle Periode so scharf von den letzten 70 oder 100 Jahren unterscheidet, ist, dass die Kommunisten heute in einer gewissen Schicht nicht mehr gegen den Strom schwimmen! Das eröffnet eine historische Chance, die wir nicht verpassen dürfen.

In den USA geben 53 % der befragten Gen-Z an, Sozialismus zu mögen. 38 % sehen sogar den Kommunismus positiv. Konfrontiert mit der kapitalistischen Katastrophenrealität suchen sie nicht mehr nur nach Sozialismus, sondern direkt nach Kommunismus! Und das ohne eine einzige Massenorganisation, die diese Alternative verteidigt.

Auch in der Schweiz führen fehlende Zukunftsaussichten, steigende Prekarisierung und politische Polarisierung zu den gleichen Schlussfolgerungen. Bei Frauen unter 30 sprang der Anteil, der sich «links der Mitte» verordnet, innerhalb von 13 Jahren von 35 auf 52 %. Diese schnelle politische Radikalisierung sehen wir auch in den Beitrittsanfragen, welche die RKP wöchentlich online erreichen:

Ich will aktiv werden, weil es so mit der Welt nicht weitergehen kann und das Kernproblem, der Kapitalismus, nicht durch Reformation besiegt werden kann.

Als 16-jährige Anarchokommunistin habe ich es satt, mit anzusehen, wie die Welt immer zugrunde geht und darauf warten zu müssen, volljährig zu werden, nur um dann in einem ungerechten politischen System wählen zu dürfen, das zu nichts führt. Ich bin wirklich überrascht, dass es in der Schweiz eine kommunistische Bewegung gibt (angesichts ihrer Grösse und ihrer allgemeinen politischen Ausrichtung), aber ich kann es kaum erwarten, mich ihr anzuschliessen.

Es gibt heute tausende potentielle Kommunisten, die bewusst oder unbewusst nach kommunistischen Ideen suchen. Und wahrscheinlich gehörst auch du dazu!

Das Problem: Sie sind isoliert. Vermutlich hast auch du lange geglaubt, du bist der oder die Einzige. Daran kann man verzweifeln! Unsere Aufgabe ist es, das zu verändern und isolierte Revolutionäre zusammenzubringen. Dabei brauchen wir deine Hilfe! Wir müssen alles tun, damit sie uns finden (S. 4). Unsere Hauptaufgabe diesen Herbst ist: 100 isolierte Kommunisten in der kommunistischen Partei zu vereinen.

Diese Schicht besteht aus tausenden Jugendlichen. Knapp eine Million Frauen unter 30 leben in der Schweiz. Organisieren wir nur jede Zehntausendste und dazu noch gleich viele Männer, zählen wir bald 200 neue Kommunisten! Das kommunistische Programm gegen Frauenunterdrückung wird am nächsten 14. Juni (feministischer Streiktag) viel kraftvoller verteidigt werden, wenn wir dann 500 statt 300 Kommunisten sind. Dein Einsatz macht bereits heute einen Unterschied!

Wir haben in der Schweiz – wo der Klassenkampf im internationalen Vergleich noch verzögert ist – die grosse Chance, 1’000 Kommunisten zu organisieren, bevor die massiven Kämpfe in der Schweiz losgehen. Damit wären wir eine erste wirkliche Oppositionskraft gegen das ganze Establishment und könnten breitere Schichten der Arbeiterklasse erreichen. Auf dieses grosse Ziel ist unsere gesamte Arbeit heute ausgerichtet. Die 100 neuen Kommunisten, die wir diesen Herbst gewinnen, sind der direkte Schritt zu dem, was fehlt: ein erster organisierter und ausgebildeter Kern Kommunisten, der später Tausende gewinnen kann.

Wer die Welt verändern will, braucht die RKP!

  • Alleine kannst du den Kapitalismus nicht stürzen.
  • Alleine kannst du die Bedeutung der aktuellen welthistorischen Ereignisse nicht verstehen und nicht sehen, wie wir dagegen kämpfen können.
  • Alleine ist es unmöglich, den Marxismus zu studieren oder deine politische Arbeit gemeinsam auszuwerten.
  • Alleine kannst du nicht die Organisation aufbauen, die die Arbeiterklasse braucht.

Für all das brauchst du die RKP!

Organisiert in ihrer Schweizer Sektion bist du Teil der Revolutionären Kommunistischen Internationalen und: 

  • lernst aus den Erfahrungen der Genossen in 60 Ländern.
  • profitierst du vom riesigen marxistischen Ideenschatz dieser Weltpartei der Revolution.
  • bist du nicht mehr alleine!

Die Genossen der RKP haben bereits vielerorts in der Schweiz erste Ortsgruppen aufgebaut. Trittst du bei, kannst du sofort loslegen!

Der Kommunismus braucht dich!

Die Partei wird nicht von «den anderen» aufgebaut. Und auch nicht von denen, die es «besser wissen» als du. Unsere Partei wächst, indem Menschen sich entscheiden, Verantwortung übernehmen, sich im Marxismus ausbilden, die nächsten Kommunisten suchen, sie von den Antworten des Marxismus überzeugen und sie in den gemeinsamen Kampf und die Partei integrieren.

Die Revolution wird kommen – in jedes Land. Die einzige Chance, nicht zum Zuschauen verdammt zu sein, besteht darin, jetzt unsere gesamte Aufmerksamkeit dem Aufbau der revolutionären Partei zu widmen. Dann und nur dann werden wir den entscheidenden Hebel in unserer Hand haben, wenn es wirklich zählt.

Organisier dich jetzt bei der RKP!